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Nicole Groner

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Meine Erfahrungen Kosmetikerin und Coach Nicole Groner in Esslingen

Meine eigene Geburtserfahrung mit HypnoBirthing

Ab dem Moment, als ich die Situation schwanger zu sein annehmen konnte, stellte sich bei mir eine innere Ruhe und tiefer Frieden ein. Ohne genau zu wissen was auf mich zukommt, hatte ich noch nie zuvor so ein kompetentes Gefühl, nur weil ich eine Frau bin. Für mich war klar, dass dieses Geschenk eine Mama zu werden, Leben hervorzubringen welches uns als Eltern anvertraut ist, eine ganz besondere Erfahrung wird. Dieses große Ereignis wollte ich nicht dem Zufall überlassen oder die Verantwortung an anderen Menschen abgeben. Stattdessen wollte ich die Schwangerschaft und die Geburt bewusst und schön erleben. Obwohl sich jeder für mich freute, war ich darüber enttäuscht, wie wenig positive Impulse ich im Außen finden konnte. Es waren eher negative Geburtsgeschichten, gut gemeinte Ratschläge die auf Angst basierten, oder was man/frau am besten alles kaufen sollte um perfekt auf die Ankunft des Babys vorbereitet zu sein. Dabei wollte ich so gern die Zeit der Vorbereitung und der Niederkunft genießen, am liebsten mit der ganzen Welt meine Freude und den Frieden teilen, den ich verspürte und für mich selbst vertiefen. Zu der Zeit stand noch nicht fest dass unsere Tochter Joy (Freude), Frieda (Frieden) heißen würde. Ich wünschte mir Menschen die mit mir fühlen, mich inspirieren und mich aus eigener Erfahrung positiv leiten. Mich dabei unterstützen mit dieser weiblichen Kraft in Kontakt zu kommen, die seit je her Frauen durch Schwangerschaft und Geburt führt. Deshalb entschieden wir uns für einen HypnoBirthing Kurs. Sorgfältige Geburtsvorbereitung als Handlung der Liebe, Vorfreude und der Eigenermächtigung. Schon beim 1. Treffen wurde ich mehrmals in meinem guten Gefühl und der positiven Erwartung, dass eine Geburt etwas ganz natürliches und wundervolles ist, bestätigt. Es tat uns gut, mit Gleichgesinnten zu sprechen, die sich dafür interessierten von Anfang an die Verantwortung zu übernehmen, sich gut informieren wollten und sich durch sorgfältige Vorbereitung und liebevolle Planung, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Geburt schaffen wollten. So das Ihr Baby sich geliebt und willkommen fühlt und einen guten und sanften Start in die Welt hat. Meine anfängliche, uninformierte Einstellung „Ich werde es auch irgendwie hinbekommen ein Baby zu Welt zu bringen, es haben ja schon viele Frauen vor mir geschafft!“ verwandelte sich in ein tiefes Vertrauen, in diese mir innewohnende Fähigkeit als Frau, Kinder zu gebären. Ein tiefes Vertrauen in die Natur, das mein Baby und ich und unsere Körper von Anfang an perfekt für einender geschaffen sind und sich gemeinsam auf den großen Tag vorbereiten. Wenn dieser große Tag kommt, werden wir 3 Mama, Papa (oder Geburtsgefährte) und Baby, als eingespieltes Team bereit sein, wissen was zu tun ist und die ganze Zeit eng miteinander in Verbindung sein. Mit dem Wissen, dass die Natur ganz einfach funktioniert wenn man sie lässt, war mir klar, was meine Aufgabe war. Ich brauchte mich „nur“ zu entspannen und mich dieser gebärenden Kraft und dieser Inneren Führung hinzugeben, die alle weiblichen Wesen sicher und kraftvoll durch den Prozess der Geburt leitet. Um mich dafür ganz zu öffnen und dann loszulassen zu können, bekam ich jetzt durch den HB Kurs das Handwerkszeug dazu! Voller Selbstvertrauen, Zuversicht und Vorfreude bereiteten wir uns auf eine angenehme und schöne Geburt vor, die in unserem gemütlichen Zuhause stattfinden sollte.

Papa werden

Wenn eine Frau schwanger ist, dreht sich auf einmal alles um den Bauch, um das Baby, um die Mutter wie sie die Geburt am besten meistern wird und was danach gebraucht wird. Der Papa wird in unserer Gesellschaft nur wenig gefragt und begleitet, um mit der neuen Lebenssituation umzugehen und auf die Geburt gut vorbereitet zu sein. Viele Väter finden sich unvorbereitet, hilflos und machtlos in der Geburtssituation wieder und wissen nicht wie sie Ihrer Frau am besten helfen und beistehen können. Geschweige denn wie sie selbst mit dem Ereignis klar kommen sollen. Wie bei vielen Vätern, stand bei Joy´s Papa die Sicherheit für Frau und Kind an erster Stelle. Deshalb kam zur Entbindung nur ein Krankenhaus mit Kinderklinik in Frage, um ganz sicher zu gehen. Während dem HypnoBirthing Kurs gewann er allerdings immer mehr Verständnis und Vertrauen in die Natur und meine weibliche Fähigkeit zu gebären. Der klare Leitfaden für den Geburtsgefährten (mit Spickzettel) vermittelte Ihm klare Anweisungen und Anregungen wie er mich während der Geburt optimal unterstützen kann. Mit diesem neugewonnenen, selbstermächtigten Gefühl von Sicherheit, die nicht an eine bestimmte Einrichtung gebunden war, kam von ihm ganz unerwartet der Vorschlag einer Hausgeburt.  

Mein Geburtsbericht

Und dann war es plötzlich soweit – WOW! An einem schönen Sommerabend hatte ich plötzlich das starke Bedürfnis mich zurück zu ziehen. Ich spürte in meinen Körper und nahm bewusst Kontakt zu meinem Baby auf. Da wir noch 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin standen, hatte ich mir nichts dabei gedacht und bin leicht eingeschlafen. Um ca.12 Uhr ging mit einem Schub die Fruchtblase auf und ich war hellwach. Wir verständigten unsere Hebamme, die nach ein paar klärenden Fragen empfahl, wenn möglich nochmal zu schlafen und wenn die Wellen regelmäßig in kürzeren Abständen kommen, wieder anzurufen. Da ich schon intensive Wellen hatte, ging ich in die Badewanne um mich zu entspannen. Nach einer Stunde kam mein Geburtsgefährte (Joy´s Papa) um nach mir zu schauen. Die Zugabe eines ätherischen Öls beschleunigte unerwartet den Geburtsverlauf, mein Gefährte half mir aus der Wanne und wir verständigten die Hebamme, die ca. 1:30 bei uns eintraf. Nach einer kurzen Untersuchung und der Einschätzung der Situation zog sie sich auf unseren Wunsch hin, in einen anderen Raum zurück. Zu wissen, dass sie da ist, reichte uns erst mal völlig. Als Sie ca. um 3:00 nach uns schaute, ging die Geburt nur langsam vorwärts. Ich hatte noch nicht richtig in die Entspannung gefunden und glaubte im Geburtsverlauf schon viel weiter zu sein, als es tatsächlich der Fall war. Als sie mir nach einer ersten Vaginal-Untersuchung mitteilte, dass mein Muttermund erst 4 cm geöffnet sei, wusste ich wo ich stand und was ich zu tun hatte. Ich lehnte mich zurück, entspannte mich tiefer, praktizierte die Langsame-Atmung, die meine Gebärmutter optimal in Ihrer Arbeit unterstützt hat und es ging sofort einfacher! Mein treuer Gefährte saß neben mir, reichte mir etwas zu essen und zu trinken, erfüllte mir jeden Wunsch. Vor allem war er selbst entspannt, liebevoll präsent und gab mir das Gefühl, dass ich das alles bestens meistere. Das hat mich sehr unterstützt. Kurz vor der Vollendung um 5 Uhr, holten wir unsere Hebamme dazu und sie half mir dabei, Joy mit meinen Händen zu empfangen. Sie kam gleich auf meinen nackten Bauch, gehalten von Papa´s Hand um die Bindung zu vertiefen und diesen heiligen Moment gemeinsam zu genießen. Wir ließen die Nabelschnur vor dem Abklemmen auspulsieren und die Plazenta wurde geboren. Unsere liebe Hebamme Angelika Berents, die mit Ihrer ruhigen, vertrauensvollen und klaren Präsenz unser Geburtserlebnis begleitet hatte, brachte uns noch ins Bett. Sie kam ein paar Stunden später um Joy zu wiegen und weiter zu versorgen.

Meine persönliche Erkenntnis

Es gab während der ganzen Geburtssituation mehrere Momente, in denen ich mich ganz bewusst für das entschieden habe, was ich erleben wollte. Dank der bewussten und sorgfältigen Vorbereitung, standen mir positive und hilfreiche Möglichkeiten zu Verfügung die ich erfolgreich nutzen Konnte. Ohne dieses Wissen, hätte ich in jenen Momenten keine Alternative zum Angst-Spannung-Schmerz-Konzept gehabt! Bei den vielen traumatischen Geburtsgeschichten die ich bisher gehört habe, ist mir aufgefallen, dass es genau diese Momente sind, wo eine natürliche Geburt eine schnelle Wendung nehmen kann. Wenn die Eltern sich darauf verlassen einfach nur ein guter Patient zu sein und die Verantwortung an andere abgeben, kommt es schneller zum Einsatz von Medikamenten und anderen med. Interventionen. Dies führt häufig zu Geburtserfahrungen, die von den Eltern mit Enttäuschung, Rechtfertigungen oder Erklärungen „was schief gelaufen ist“ erzählt werden und was sie „nächstes Mal“ besser machen wolle. So ein Erlebnis hinterlässt in der Neuen Familie ein Geburtstrauma und Gefühlschaos.  

Ein weiterer, mir wichtiger Punkt

der Geburtsvorbereitung ist, dass die werdende Mama ein Gefühl für sich, für ihren Körper und ihre Körper-Geist Verbindung entwickelt. Wenn sie erkennt, dass sie mit ihren Gedanken ihr Unterbewusstsein und ihren Körper beeinflussen kann, gewinnt sie noch mehr Vertrauen. Vertrauen in sich und ihre Fähigkeit zu gebären. Es ist sehr hilfreich wenn sie in der Schwangerschaft Kontakt zu ihrem ungeborenen Baby und der weiblichen Kraft aufnimmt. Denn Geburt ist für die Frau eine einzigartige Gelegenheit und Lektion in Hingabe, Loslassen und ganz Frausein. Je mehr der Frau dies gelingt, umso leichter und schmerzfreier wird die Geburt erlebt. Wenn sie den Kontakt zu Ihrer inneren Führung aufrecht halten kann, wird die Geburt als ein Moment eines vollkommenen, kraftvollen sogar ekstatischen „Geschehenlassens“ erfahren. Damit sich die Frau voll und ganz Ihrer Geburtsarbeit hingeben und im „flow“ bleiben kann, ist die männliche Kraft gefragt. Der Geburtsgefährte (werdender Papa oder eine andere auserwählte Person)beschützt die Frau und die natürliche Geburtssituation, kommuniziert mit den Geburtshelfern und schaut dass Mama alles hat um sich wohl zu fühlen. Wenn beide Elternteile gemeinsam diesen sicheren, liebevollen, heiligen Raum schaffen, in dem sich das großartige Wunder der Natur entfaltet darf, kann es für alle Beteiligten ein großartiges und erfüllendes Erlebnis sein!